Chronik 1983-1989

vom Beginn der Die 2. Ausbaustufe bis zum Ende der Stadtbahn

Im September 1983 wurde mit den Rohbauarbeiten auf der Linie U6 im Bereich Pottendorfer Straße und Philadelphiabrücke begonnen. Auch für die neue U3 war Baubeginn in diesem Jahr, begonnen wurde bei der Station Landstraße.

1984 laufen die vorbereitenden Bauarbeiten für die neue U-Bahn-Linie Wiens, die U3, bereits auf Hochtouren. Auch an der neuen U6-Strecke nach Meidling wird gearbeitet, am 11. April fand der Tunnelanstich im Bauabschnitt Pottendorfer Straße statt, Tunnelpatin war Getrude Fröhlich-Sandner.

Im Mai 1984 fällt auch die Entscheidung, die historischen Otto-Wagner-Brücken über das Wiental (zwischen Gumpendorfer Straße und der heutigen Station Längenfeldgasse) in den künftigen U6-Betrieb zu integrieren.

1985 begannen die Bauarbeiten für das neue Verkehrskreuz Längenfeldgasse. Dafür musste das Otto-Wagner-Viadukt und die Rampe komplett modernisiert werden. Der Streckenabschnitt zwischen Gumpendorfer Straße und Meidling wurde daher im April 1985 aufgelassen.

In den Sommermonaten des Jahres 1988 wurde dann die gesamte Strecke sicherungstechnisch vollkommen erneuert. Nach Beendigung der Bauarbeiten verkehrte auch die letzte Stadtbahnlinie ab 5. September 1988 im Rechtsverkehr. Am 31. Oktober 1987 wurde die neue Station Michelbeuern AKH eröffnet.

Der U-Bahn-Betrieb konnte schließlich am 7. Oktober 1989 auf der Gürtelstrecke aufgenommen werden, zugleich wurde die Neubaustrecke zur Philadelphiabrücke eröffnet. Zunächst wurde noch die U6-Streckengabelung zur Friedensbrücke beibehalten, jedoch am 4. März 1991 stillgelegt. Die Trasse wurde abgetragen, um Platz für den Neubau der Station Spittelau zu schaffen.

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