Linienübersicht 

Die fünf schnellen Verbindungen durch die Stadt

Das Wiener U-Bahn-Netz besteht zur Zeit aus fünf U-Bahn-Linien. Jeder dieser Linien ist eine Kennfarbe zugeordnet, welche die Orientierung in den Stationen erleichtern soll. Die Linie U1 ist die wichtige Nord-Süd-Achse durch die Stadt, sie verbindet das Wien nördlich der Donau mit der Innenstadt und Favoriten.

Die U2 ging aus der ehemaligen Ustrab-Strecke hervor und fuhr lange Zeit auf der kurzen Strecke zwischen Karlsplatz und Schottenring, 2008 kam die Erweiterung zum Stadion - ab 2010 wird sie bis Aspern führen.

Die U3 ist der Ost-West-Durchmesser und verbindet Simmering und die Landstraße mit dem Stadtzentrum, verknüpft außerdem die City mit dem Westbahnhof und Gürtel und endet in Ottakring.

Von Hütteldorf nach Heiligenstadt fährt die Linie U4. Die Strecke führt Sie entlang des Wienflusses und des Donaukanals, auch sie stellt die Verbindung von der U6 zu den anderen Linien her.

Am Stadtrand in Siebenhirten beginnend führt die U6 über Meidling und entlang des Gürtels nach Brigittenau. Die Endstelle nördlich der Donau liegt in Floridsdorf, eine Erweiterung Richtung Norden ist möglich. Die U6 unterscheidet sich vor allem in Architektur und dem Fuhrpark von den anderen Linien, verläuft sie auf weiten Teilen oberirdisch.

Über die Linie U5

Die Linienzeichnung U5 existiert nicht, während die Nummerierung des U-Bahnsystems durchgängig von U1 bis U4 läuft, trägt die fünfte und letzte Linie den Namen U6. Der Grund: Im Laufe der ersten U-Bahn-Planungen wurden verschiedenste Konzepte für eine Linie U5 ausgearbeitet, jedoch - meist aus finanziellen Gründen - immer wieder zurückgestellt. Die Behauptung, es gibt in Wien keine U5 stimmt jedoch nicht ganz: ein Großteil der heutigen Linie U2 war ursprünglich als U5 geplant und trägt nur eine andere Bezeichnung.

Ausführliche Informationen zur Geschichte und dem Konzept für den möglichen Bau Linie U5 können Sie auf der Seite "Planungen für eine U5" nachlesen.

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