Type U, U11, U2

Grundstock der Wiener U-Bahn: der Silberpfeil

Um betriebsfähig eingesetzt werden zu können, müssen A-Teil (Nr. 2xxx) und B-Teil (Nr. 3xxx) miteinander gekuppelt sein. Zusammen bilden A- und B-Teil einen Doppeltriebwagen, die kleinste betriebsfähige Einheit. Ein Kurzzug besteht aus 2, ein Langzug aus 3 Doppeltriebwagen.

Ab dem Jahr 1991 wurden die Notbrems- und Sicherheitseinrichtungen sowie die Sitzbezüge an neue Standards angepasst.

Ab 1987 lieferte SGP eine zweite Generation U-Bahnzüge an die Wiener Linien, bezeichnet als Type U1 bzw. U11, die äußerlich dem Vorgänger fast gleicht. Seit der Serienfertigung wird die Bezeichnung U11 verwendet, mit der offiziellen Begründung, dass es ansonsten zu einer Verwechslung mit der U-Bahnlinie U1 kommen könnte.

Die technische Ausrüstung wurde aber weiterentwickelt und enthält jetzt wassergekühlte Motoren, Bremsen mit Energierückspeisung und modernisierte Notbrems- und Sicherheitseinrichtungen. Im Jahr 2006 wurden die Rollbänder durch LED-Anzeigen ersetzt. Im Inneren wird nun die Fahrtrichtung, die nächste Station sowie die Ausstiegsseite angezeigt.

Die Doppeltriebwagen ab der Betriebsnummer 2060/3060 werden im Zuge eines Refurbishments durch das Firmenkonsortium SIEMENS - ELIN - Bombardier - AdTranz auf Drehstromantriebe umgebaut, um die Einsatzdauer zu verlängern. Diese Fahrzeuge werden dann als Type U2 bezeichnet.

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